
So lebten sie in Wien. Wien ist schön, groß, bunt und total deutsch feindlich. die deutsch-feindlichkeit merkten wir auch schon am ersten abend. wir standen alle beisammen in einem club und unterhielten uns mit einem ur netten wiener, woraufhin gleich seine barbie freundin zu uns stieß und uns mit großen augen anstarrte. auf unsere frage hin wieso sie uns nicht hallo sagte, meinte er nur" ja .. sie mag eben keine deutschen" ... trotzdem sind die clubabende hier extremst erfüllend und sehr sehr sehr sehr billig. was man in frankfurt an einem abend ausgibt kann man hier dezent auf einen monat verteilen.
vieles ist hier billig, taxi, alkohol und zigaretten, was man sich allerdings überlegen sollte ist ob man schwarz fährt. das kostet nämlich wie wir erfahren durften nicht 40 (wie sonst berall) sondern 70/person. auf ghezis ausrede "wir dachten es sei ein tagesticket" (für 1,80?????) bedankte sich das androgyne wesen der kontrolle nur mit einem müden lächeln.
die wohnung ist sehr hübsch und kann direkt als museum verwendet werden. die möbel, die tapeten, der boden und alles andere was man hier so findet wurde seit 1940 nicht mehr geändert. es scheint, als ob die zeit in dieser wohnung stehen geblieben ist, was man auch an den gescheiterten versuchen sieht die tapeten zu überstreichen. wir arbeiten daran!
Was unseren Bezirk angeht, so hatten wir anscheinend viel glück. der margareten bezirk ist sehr schön und muckelisch. sehr schön fanden wir, dass unser haus das einzige mit graffiti ist... nicht schlimm..
das beste an unserem haus ist allerdings frau else kling, die sich gleich über unsere laute radiomusik beschwerte. -> als wir gerade frühstückten ?!
die deutschen, die deutschen ...
renovierungsarbeiten ... wir kotzen ... wir kotzen... wir kotzen ...
my hammer ruft ...








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... Das alles wär nie passiert ... Das alles wär nie passiert ... Das alles wär nie passiert ... ohne prosecco ...